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Seit 30.01.2007 ist Vista nun auch für den privaten User zu erwerben.

"Und es wird sich schwer tun sich gegen XP zu behaupten!"
seit Oktober 2009 gibt es Windows 7, das ich empfehlen kann


Ist mein alter PC überhaupt für Vista geeignet ?

Ob Vista überhaupt läuft und mit welchen Funktionen, hängt natürlich von der verwendeten Hardware ab. Da diese Frage mitunter recht komplex werden kann hat Microsoft extra ein Logo erfunden, das den Namen Windows Vista Capable PC trägt. Ein neuer PC der dieses Logo trägt unterstützt auf alle Fälle die Kernfunktionalitäten von Vista, was in der Praxis heißt das es zwar läuft aber nicht sichergestellt ist das man auch alle Features nutzen kann. Dieses Logo wird allerdings auf den wenigsten Geräten vorhanden sein, da nur kürzlich gekaufte Rechner darüber verfügen.
Die Mindestanforderungen für einen Windows Vista Capable PC sind: (nicht empfehlenswert!)

  • Ein modernen Prozessor (mit mindestens 800 MHz
  • 512 MB Arbeitsspeicher
  • Ein DirectX 9-fähiger Grafikprozessor.




Windows Vista Premium Ready PCs

Wer sich nicht mit den Grundfunktionalitäten zufrieden geben möchte, und auch die neue Windows Aero-Umgebung
nutzen will, der muß darauf achten daß sein Windows Vista Capable PC zusätzlich die Bezeichnung Premium Ready trägt.

Mindestanforderungen für einen Vista Premium Ready PC sind:

  • 1 GHz 32-Bit (x86)- oder 64-Bit (x64)-Prozessor
  • 1 GB Arbeitsspeicher.
  • Unterstützung für Grafikprozessor DirectX 9 mit WDDM-Treiber und mindestens 128 MB Grafikspeicher, Pixel Shader 2.0 und 32 Bit pro Pixel.
  • 40 GB Festplattenkapazität mit 15 GB freiem Speicher.
  • Funktion für die Audioausgabe.
  • Funktion für den Internetzugang.

Wie man sieht sind die Mindestanforderungen von Vista für die CPU relativ gering, aber beim Arbeitsspeicher und bei der Grafikkarte steigt der Hunger nach Hardware. Und wer glaubt das man mit den Mindestanforderungen auch wirklich arbeiten kann, der braucht sich nur an Windows XP zurückerinnern.
Das es auch wirklich als flüssig bezeichnet werden kann, sollte man grob das doppelte der angegebenen Hardwareanforderungen einplanen. Und die Hartcore Gamer sollten speziell bei der Grafikkarte noch etwas drauflegen.


5 Verschiedene Versionen

Vista wird in 5 Verschiedenen Editionen angeboten, diese Einteilung endstand aus den 5 Ansätzen wie die Nutzung des PC´s ausgerichtet ist.

Windows Vista Business
Ist für Unternehmen gedacht, es wird die Stelle von Windows XP Pro einnehmen, mit zusätzlichen Funktionen
ausgestattet die im Unternehmensbereich gefordert sind.

Windows Vista Enterprise
Windows Vista Enterprise ist auf die Erfordernisse grosser globaler Unternehmen mit hochkomplexen IT-Infrastrukturen zugeschnitten. Diese Version unterstützt z.B. mehrere Sprachen, Unix Umgebung, Laufwerksverschlüsselung usw.


Windows Vista Home Premium
Hat alle Funktionen die im Home Bereich verfügbar sind, incl. der AERO Oberfläche.

Windows Vista Ultimate
Windows Vista Ultimate umfasst alle verfügbaren Features für Geschäfts- und Privatanwender.
Diese Powerversion umfasst alle Features die es derzeit gibt.

Windows Vista Home Basic
Die Home Basic Edition umfaßt nur die Grundfunktionalitäten, wirklichen Spaß wird man mit dieser Version nicht haben.

 

 

 

 

Home Basic

Home Premium

Business

Ultimate

Installation/Upgrade

 

 

 

 

Unterstützung für zwei CPUs in separaten Sockeln

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-

v

v

maximale RAM-Unterstützung {32/64 Bit)

4/8 GByte

4/16 GByte

4/> 128 GByte

4/> 128 GByte

Nutzung der Lizenz zusätzlich in einem virtuellen PC

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-

-

v

Sprache der Bedienoberfläche umschaltbar

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-

-

v1

Windows Anytime Upgrade

v

v

v

-

Sicherheit

 

 

 

 

Benutzer und Gruppen in der Computerverwaltung

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v

v

Gruppe „Hauptbenutzer"

-

-

v

v

Gruppenrichtlinieneditor

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-

v

v

Runas-Option /savecred

-

v

v

v

Jugendschutzeinstellungen

v

v

-

v

Festplattenverschlüsselung BitLocker

-

-

-

v

Dateiverschlüsselung EFS

-

-

v

v

Datensicherung/Systemwiederherstellung

 

 

 

 

planbare Backup-Aufträge

-

v

v

v

vorherige Version einer Datei wiederherstellen

-

-

v

v

Komplettsicherung der Systempartition als Image

-

-

v

v

Schattenkopie

-

-

v

v

Desktop/Explorer

 

 

 

 

Windows Ultimate Extras

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-

v

Design Windows Aero

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v

v

v

Taskswitcher Windows Flip/Flip 3D

-

v

v

v

Netzwerk

 

 

 

 

Domänenbeitritt

-

-

v

v

gleichzeitige SMB-Verbindungen

5

10

10

10

internet Information Server 7

-

-

v

v

Network Access Protection Client Agent

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-

v

v

Remote Desktop

nur Client

nur Client

v

v

Dienste für NFS

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-

-

v

Mobiles

 

 

 

 

Präsentationsmodus

-

v

v

v

Windows Mobility Center

teilweise

teilweise

v

v

Extras

 

 

 

 

Sync Center

v 2

v 2

v

v

DVD Maker

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v

-

v

Fax und Scan

-

-

v

v

Media Center

-

v

-

v

DVD-Wiedergabe (MPEG-2-Decoder)

-

v

-

v

Movie Maker

v

v

-

v

Movie Maker HD

-

v

-_

v

SideShow

-

v

v

v

Teamarbeit

nur Ansicht

v

v

v

dynamische Datenträger

-

-

v

v

Subsystem für Unix-basierte Anwendungen

-

-

-

v

Preise3

 

 

 

 

Vollversion4

        229 €

299 €

369 €

499 €

Upgrade4

119€

199 €

249 €

329 €

Systembuilder5

  89 €

114€

139€

189 €

 

 Aktualisierung auf Windows Vista

Das umstellen auf ein neues System ist immer eine gute Gelegenheit für eine saubere Neuinstallation, und
somit die Grundlage für ein schnelles und stabiles System.
Obwohl die Windows Migrationstechniken große Fortschritte gemacht haben, läßt es sich nicht vermeiden
das bestimmte Altlasten bei einer Migration mitgeschlept werden. Nicht immer läßt es sich allerdings vermeiden zu migrieren, da manchmal der Aufwand einer Neuinstallation zu groß wäre.


Mögliche Upgradeszenarien:

Windows XP Professionell
Windows Vista Business Edition
Windows Vista Ultimate Edition

Windows XP Home
Windows Vista Home Basic
Windows Vista Home Premium
Windows Vista Business
Windows Vista Ultimate

Windows XP Media Center Edition
Windows Vista Home Premium
Windows Vista Ultimate

Windows XP Tablet PC Edition
Windows Vista Buiness
Windows Vista Ultimate

Windows XP Professional x64
Keine Aktualisierung möglich.

Windows 2000 Professional
Keine Aktualisierung möglich.

Windows ME
Keine Aktualisierung möglich.

Windows 98/SE
Keine Aktualisierung möglich.

Die wichtigsten Features

Ohne auf einzelne Features näher eingehen zu wollen, ist Vista eindeutig bunter und multimedialer geworden. Die Bedienoberfläche (AERO) setzt auf ein futuristisches, 3 dimensionales Erscheinungsbild (Flip 3D), diese Oberfläche steht ab der Buisiness Version bzw. Premium zur Verfügung. Viele Tools von Drittanbietern werden mit Vista an Wichtigkeit verlieren. Im Privatuser Bereich wurde der Schwerpunkt auf das Home Entertainment und die Verwaltung multimedialer Inhalte wie z.B. Bilder und Videos gelegt. Mit dem fast zeitgleichen erscheinen von Internet Explorer 7 und Mediaplayer 11 werden noch die passenden Handlanger mitgeliefert. Auch im Sicherheitsverschluß wurde hart gearbeitet, was es letztendlich gebracht hat, muß der Praxistest der finalen Version erst beweisen. Es wurde
großer Wert darauf gelegt die Kompatibilität zu anderen Geräten zu verbessern, so können z.B. XBox und PC den selben Controller verwenden. In den gehobenen Vista Versionen sind die Rechte für vier virtuelle Betriebssysteme und das Subsystem für UNIX-Anwendungen inclusive.Unternehmen werden kaum an der Enterprise Version vorbeikommen, da nur hier wichtige Features wie Multilingual User Interface (MUI) und die Windows BitLocker-Laufwerkverschlüsselung enthalten sind.
<!--[if !vml]--><!--[endif]-->Auf optische Effekte und Benutzerfreundlichkeit wurde großer Wert gelegt, wobei einige Features kaum praktischen Nutzen haben.  

  • PC auf Vista tauglichkeit prüfen

Mit dem kostenlosen Tool Vista Upgrade Advisor läßt sich schnell feststellen ob das System überhaupt für Vista geeignet ist, und für welche Editionen das System lauffähig ist. Außerdem wir auf kritische bzw. Hardware und Software hingewiesen .
Am Ende kann man einen Report einsehen in dem die Anweisungen stehen, welche man vor und nach dem Upgrade treffen sollte.
Das Tool steht auf der Microsoft Website zum Download bereit.
vista upgrade<!--[endif]-->

  •  Windows-Leistungsindex berechnen 

Der Windows-Leistungsindex bestimmt anhand von Richtwerten die Leistungsfähigkeit der Hardware- und Softwarekonfiguration des Computers
unter Windows Vista.

Jede Hardwarekomponente erhält eine Teilbewertung. Die Indexbewertung richtet sich nach der niedrigsten Bewertung. Liegt z.B. die Bewertung der Grafikkarte
bei 3,0 so beträgt der Index auch 3.0. So kann man auf den ersten Blick erkennen wo der vermeintliche Schwachpunkt im System liegt bzw. wo eine Aufrüstung Sinn macht.

Die Basisbewertung bezieht sich auf die Gesamtleistung des Systems, basierend auf der Leistungsfähigkeit Arbeitsspeicher (Random Access Memory, RAM), Zentralprozessor (Central Processing Unit, CPU), Festplatte, allgemeine Grafikleistung auf dem Desktop und 3D-Grafikfunktion.

Die Basisbewertung bezieht sich auf die Gesamtleistung des kompletten Systems, basierend auf der Leistungsfähigkeit von Arbeitsspeicher, CPU, Festplatte, Grafikleistung auf dem Desktop und 3D-Grafikfunktion.

Um den ermittelten Leistungsindex einzusehen öffnet man in der Systemsteuerung die Funktion Leistungsinformationen und -tools.
Dieses Programm findet man noch an verschiedenen Stellen im System eingebetet, im Endeffekt handelt es sich um das Systemtool winsat.exe
das unter C:\Windows\System32 abgelegt ist.


In diesem Fall ist die Grafikkarte das schwächste Glied, wobei ein Index über 4,0 alle verfügbaren Features von Vista ausführen kann.
Die hinterlegten Hyperlinks erlauben ein bewerten der Ergebnisse, und werben auch gleichzeitig für Software die auf diesem System lauffähig ist.
Die Bewertung kann beliebig oft durchgeführt werden.

Die Bedeutung der Werte:

1-2 unterstützt nur die Vista Basisfunktionen, das System ist eigentlich für Vista nicht geeignet.

3 Kann zwar die meisten Features inclusive Windows-Aero nutzen, es muß aber mit schlechter Performance gerechnet werden. Für Multimedia
Anwendungen und Spiele ist dieses System nur eingeschränkt nutzbar.

4-5 Dieses System kann alle Features nutzen und ist für Multimedia und 3D Spiele gut geeignet. Die Basisbewertung von 5 ist der derzeit höchste Wert.

Werte verbessern

In erster Linie ist die Hardware entscheidend, durch austauschen der schwächsten Komponenten steigert man den Basisindex bzw. den Teilindex.
Für eine kleine Performancesteigerung helfen diese Tips:

Regelmäßige Datenträgerbereinigung und Defragmentierung
Minimieren der Hintergrundprozesse auf das Nötigste
Reduzieren der Autostarteinträge auf das notwendige
Deaktivieren der visuellen Effekte

  • 32 Bit contra 64 Bit

Ob man die 32 Bit oder die 64 Bit Variante kauft muß man vorher entscheiden, da nur die Vollversion der Ultimate Edition beide Varianten mitliefert. Für die 64 Bit Version sprechen vor allem 2 Features, die Kernel Patch Protection ein Schutzmechanissmus der vor Kernel Manipulation durch Fremdsoftware schützt. Zum zweiten fällt die Speicherbegrenzung von 4 GB
Ram, in der 64 Bit Variante werden bis zu 128 GB unterstützt. Des weiteren bringt ein 64 Bit Windows eine etwas bessere Performance, die sich vor allem im HDTV, Video und Spielebereich auswirkt. Allerdings bringt ein 64 Bit Windows erhebliche Nachteile mit sich. Bereits bei der Installation müssen sämtliche Treiber signiert sein, da sonst das Setup seinen Dienst einstellt. Es ist mit einem Mehrverbrauch an Arbeitspeicher zu rechnen. 64 Bit Systeme sollten mindestens 2 GB im Rechner haben. Es gibt derzeit nur wenig 64 bittige Software was ein häufiges arbeiten im 32 Bit Kompaktibilitätsmodus erfordert. Unter dem Strich kann man sagen das 64 Bit zwar die Zukunft ist, aber im Moment noch erhebliche Probleme verursachen kann. Momnetan würde ich noch ein Vista mit 32 Bit bevorzugen.

  •   Hardware Kompaktibilitätsliste

Unter diesem Link finden Sie die offizielle Hardwareliste für die Windows Vista kompaktibelen Komponenten:
http://support.microsoft.com/kb/933305

 

 

https://emea.windowsanytimeupgradestore.com/WAU_DIRECT/Purchase.aspx

 
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