Windows ist mit einem ganzen Sortiment an Tools ausgestattet, mit denen Sie
die Ursache des Netzwerkproblems ausfindig machen können.
Die folgende Tabelle zeigt auf, welche Tools in der Microsoft
TCP/IP-Protokollimplementierung zusätzlich vorhanden sind, um Netzwerkproblemen
auf den Grund zu gehen:
Tool
Anwendung
Ipconfig
Zeigt die aktuelle
TCP/IP-Konfiguration des Rechners an. Nutzen Sie das Tool, um Probleme mit
der IP-Adresse und DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) zu lösen.
Nbtstat
Überprüft den
aktuellen Status von NetBIOS über TCP/IP und aktualisiert den NetBIOS
Name-Cache. Damit lassen sich auch die registrierten Namen bestimmen.
Netstat
Anzeige von
Statistiken für die aktuellen TCP/IP Verbindungen.
Netdiag
Prüfen der Parameter
der Netzwerkverbindungen.
Nslookup
Überprüfung von
Einträgen, Alias-Namen, Domain Host Services und Betriebssystem-Informationen
durch Abfrage des DNS-Servers.
Ping
Das Tool prüft, ob
TCP/IP korrekt konfiguriert ist und das gewählte System verfügbar ist.
Route
Anzeigen, Ändern und
Setzen der IP-Routing-Tabelle des Systems.
Tracert
Verfolgung des
Netzwerkpfades zu einem anderen System.
Hostname
Dies zeigt den
aktuellen Namen des Rechners an, auf welchem dieser Befehl ausgeführt wird.
WLAN per Assistent auch auf
anderen Rechnern einrichten
Windows 7 besitzt einen praktischen Assistenten, mit dem sich gleich mehrere
Rechner bequem und einfach für die Nutzung eines WLANs vorzubereiten.
Allerdings versteckt Microsoft diesen Assistenten aus unerfindlichen Gründen
tief in den Eingeweiden des Netzwerk-Adapters. Folgen Sie deshalb der folgenden
Wegroute, damit Sie von diesem praktischen Assistenten profitieren können:
1.Klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste auf das
Netzwerk-Symbol in der Taskleiste und wählen Sie den Befehl "Netzwerk- und
Freigabecenter öffnen".
2.Wählen Sie jetzt "Adaptereinstellungen ändern" aus und
klicken Sie mit der linken Maustaste doppelt auf Ihre aktive
Internetverbindung.
3.Klicken Sie jetzt auf die Schaltfläche
"Drahtloseigenschaften" und wählen Sie anschließend "Dieses
Netzwerkprofil auf ein USB-Flashlaufwerk kopieren" aus.
4.Dadurch rufen Sie den Assistenten auf, der alle Einstellungen
sowie den WLAN-Key auf einen USB-Stick kopiert.
5.Auf Ihrem USB-Stick landet dadurch die Datei
"setupSNK.exe", die Sie jetzt auf den anderen Rechnern in Ihrem
Netzwerk einfach ausführen
WLAN-Schlüssel vergessen? Kein
Problem!
Per Kabel ins Internet? Für immer mehr Anwender längst ein Relikt der
Vergangenheit: Sie gehen einfach und bequem per WLAN online. Damit sich keine
unbefugten Anwender heimlich in das eigene WLAN einloggen und auf fremde Kosten
surfen oder gar Daten stehlen, wird das WLAN per WPA oder WEP verschlüsselt.
Diese beiden Verschlüsselungsmethoden benutzen einen Schlüssel, der aus
einer Zahlen/Buchstaben-Kombination besteht und sich nur schwierig merken
lässt. Falls dann das neue Notebook oder der neue Rechner der Kinder ebenfalls
das WLAN nutzen soll, muss der WLAN-Schlüssel erneut eingegeben werden.
Doch häufig ist der Zettel mit dem notierten WLAN-Schlüssel unauffindbar –
aber glücklicherweise ist in diesem Fall guter Rat nicht teuer, sondern folgt
in den nächsten Zeilen umsonst:
Unter Windows Vista und Windows 7 wird der WLAN-Schlüssel auf dem Rechner
abgespeichert, auf dem die WLAN-Verbindung vorhanden ist. Rufen Sie dazu über
„Start/Systemsteuerung“ die Systemsteuerung auf und klicken Sie dort auf
„Netzwerk und Freigabecenter“.
Unter Windows Vista klicken Sie neben der bestehenden WLAN-Verbindung auf
„Status anzeigen“. Unter Windows 7 klicken Sie hingegen auf
„Drahtlosnetzwerkverbindung“.
Klicken Sie anschließend auf „Drahtloseigenschaften“ und wechseln Sie jetzt
auf das Register „Sicherheit“.
Klicken Sie jetzt auf „Zeichen anzeigen“, um sich den WLAN-Schlüssel im
Klartext anzeigen zu lassen.
Falls Sie Windows XP als Betriebssystem nutzen, hilft Ihnen eine kostenlose
Anwendung weiter – die Sie natürlich auch unter Windows Vista und Windows 7
benutzen können: Mit „Wireless Key View“ lesen Sie den WLAN-Schlüssel aus. Das
kostenlose Tool zeigt Ihnen den WLAN-Schlüssel in der Rubrik „Key (Ascii)“ an
Erstellen Sie Freigaben mit
dem bordeigenen Windows-Tool
In Windows 7 ist ein Tool versteckt, mit dem Sie Schritt für Schritt mit
einem Assistenten Freigaben erstellen können.
1.Das versteckte Tool lässt sich über Start – Ausführen bzw. unter Windows 7/Vista
mit Start – Alle Programme – Zubehör – Ausführen und dem Befehl shrpubw aktivieren. Nach dem Start
wird eine Willkommens-Seite angezeigt. Klicken Sie auf Weiter.
2.Im nächsten Schritt wählen Sie den freizugebenden Ordner, einen
passenden Freigabenamen und eine passende Freigabebeschreibung.
3.Anschließend legen Sie die Berechtigung fest. Finden Sie unter
den Standardoptionen nichts passendes, können Sie mit Berechtigungen anpassen die
Berechtigungen nach Ihren Wünschen konfigurieren. Standardmäßig empfiehlt sich
die erste Option Alle Benutzer haben
schreibgeschützen Zugriff.
4.Abschließend erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung und mit
einem Klick auf Fertig stellen
können die Freigaben auch schon im Netzwerk genutzt werden
Automatische Anmeldung unter
Windows 7
Natürlich ist es ohne jeden Zweifel aus Sicherheitsgründen sehr sinnvoll,
dass Windows 7 beim Systemstart sowohl Benutzernamen als auch das dazugehörige
Kennwort abfragt.
Doch wenn Sie Ihren PC nur in den eigenen vier Wänden einsetzen und keine
unbefugten Personen darauf zugreifen können, dann benötigen Sie diesen
zusätzlichen Schutz nicht. Sie können deshalb die Abfrage des Kennworts
deaktivieren und sich somit automatisch am System anmelden.
Klicken Sie auf „Start“ und geben Sie in das Suchfeld den Befehl „control
userpasswords 2“ ein. Drücken Sie anschließend die Eingabetaste.
Jetzt öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Option „Benutzer müssen
Benutzernamen und Kennwort eingeben“ deaktivieren.
Beim nächsten Start des Rechners werden dann Benutzername und Kennwort nicht
mehr abgefragt. Deaktivieren Sie die Kennwortabfrage jedoch wirklich nur dann,
wenn Sie sich ganz sicher seien können, dass keine unbefugten Personen auf
Ihren Rechner zugreifen können
Windows-Update reparieren
Immer wieder klagen Anwender über Probleme mit dem Windows-Update: Die
Fehlermeldung „0x80070005“ taucht auf und als Information wird lapidar
angemerkt, dass keine Berechtigungen vorhanden sind, um den Vorgang
auszuführen. Doch „Rizone Security Restore“ behebt diesen Fehler:
Dazu werden die Sicherheitseinstellungen von Windows 7, Windows Vista oder
Windows XP auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt. Sicherheitsrelevante
Updates lassen sich dann anschließend wieder über die Update-Funktion von
Windows 7, Windows Vista oder Windows XP einspielen
Taskleiste mit der Tastatur
steuern
Obwohl natürlich die meisten Arbeitsschritte mit der Maus erledigt werden,
schwören viele Anwender auch darauf, häufig benötigte Schritte mit der Tastatur
durchzuführen. Insbesondere bei der Notebook-Nutzung meiden viele Anwender das
Touchpad, wo es nur geht und greifen lieber zur Tastatur.
Deshalb kann unter Windows 7 zwischen den einzelnen geöffneten Programmen in
der Taskleiste auch per Tastatur gewechselt werden: Mit [WINDOWS] + [T] rufen
Sie diese Funktion auf. Anschließend können Sie mit den Pfeiltasten zwischen
den einzelnen geöffneten Anwendungen wechseln.
Mit einem Druck auf [ESC] beenden Sie die Steuerung der Taskleiste per
Tastatur wieder